Die zweite Ausgabe 2019 des zeichens, dem Mitgliedermagazin von Aktion Sühnezeichen Friedensdiesnte e.V., nähert sich mit dem Thema Antisemitismus aus verschiedenen Perspektiven: Wissenschaftler*innen, Aktivist*innen, Theolog*innen sowie andere Expert*innen geben ihre Einschätzungen zu steigenden antisemitischen Tendenzen in und außerhalb Deutschlands ab. Mit einem Ergebnis: Engagement gegen Antisemitismus ist so wichtig wie lange nicht mehr.

Das Titelfoto zeigt Susan Cernyak-Spatz und war bereits im Jahr ­2015 schon einmal auf dem Titel von »zeichen«. Im Mai 2019 wurde es als Teil einer Ausstellung in Wien zerstört und wird aus diesem Grund auf dem Titel des Heftes zum Thema Antisemitismus erneut veröffentlicht. Die Naht der notwendigen Reparatur ist deutlich erkennbar.

Susan Cernyak-Spatz kam, nachdem sie mit ihren Eltern 1938 aus Wien nach Prag emigriert war, im Mai 1942 mit ihrer Mutter ins Ghetto Theresienstadt. Von dort deportierten die Nationalsozialisten sie im Januar 1943 ins ­Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Im Zuge der Evakuierung der Häftlinge im KZ Auschwitz kam sie auf einem Todesmarsch im Januar 1945 ins Konzentrationslager Ravensbrück. Dort erlebte sie im Frühjahr 1945 die Befreiung durch die Rote Armee.

Auftraggeber:
Aktion Sühnezeichen Friedensdiesnte e.V.


Aufgabe: 
Gestaltung des Mitgliedermagazins »zeichen« von Aktion Sühnezeichen Friedensdiesnte e.V.