Antisemitismus ist nicht nur ein Phänomen des politischen Extremismus. Immer deutlicher werden Diskriminierungen von Jüdinnen und Juden auch im Alltag sichtbar. Nicht selten wird Judenhass als vermeintliche Meinungsfreiheit getarnt. Welche Rolle spielen dabei Sprache, Internet und Soziale Medien? Welche Entwicklungen sind zu beobachten? Und welches Engagement besteht gegen diese Erscheinungsformen des Antisemitismus?
 
Die Deutsche Gesellschaft e. V. setzt, gefördert vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, die Regionalforen Antisemitismus in Deutschland im Jahr 2019 mit dem Themenschwerpunkt Antisemitismus in Sprache und Internet fort und lädt gemeinsam mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland sowie mit Unterstützung der Jüdischen Allgemeinen erneut zu zwei Regionalforen ein. Das Projekt richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Medien, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, Multiplikatoren, Studierende, Lehrerinnen und Lehrer sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger.
 
Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, Kultur, Religion sowie Jugend- und Bildungsarbeit sprechen gemeinsam mit dem Publikum u. a. über folgende Fragen: Wie zeigt sich Antisemitismus in der Alltagssprache? Welche Rolle spielen Internet und Soziale Medien im Umgang mit Antisemitismus? Welche Gefahr geht vom Antisemitismus im Internet aus und welche Ansätze wirken dagegen?

Auftraggeber:
Deutsche Gesellschaft e.V.


Aufgabe: 
Anzeigen- und Flyergestaltung